MOAB EASTER JEEP SAFARI CONCEPT-CARS 2023: GLADIATOR RUBICON SIDEBURN MIT SIEBEN SITZEN

Jeep bringt wieder Konzeptautos auf die Moab Easter Jeep Safari. Das riesige Markentreffen in Utah findet an Ostern mit spektakulären Showcars statt.

Die alljährliche Moab Easter Jeep-Safari im Mormonenstaat Utah ist ein von Jeep gern besuchtes Markenevent. Das inzwischen zum 57. Mal stattfindende Treffen von Jeep-Fans in der atemberaubenden Landschaft am Colorado River nutzt die Marke traditionell, um mit außergewöhnlichen Konzeptautos für sich zu werben.

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Größtes Jeep-Treffen der Welt

Diese Tradition behält Jeep auch 2023 bei. Sieben verschiedene Showcars bringt die Marke mit zur Easter Jeep Safari, darunter als Newcomer der neue Grand Wagoneer als Camper und der inzwischen als Dauergast gesetzte elektrische Wrangler Magneto.

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Rein elektrisch angetriebene Wrangler hatte die Marke bereits auf den letzten beiden Jeep Safaris gezeigt (Magneto 1 und 2), das Thema wurde nun mit dem Magneto 3.0 in die Verlängerung geschickt. Im Grunde handelt es sich dabei um dasselbe Auto, dem über die Jahre immer mehr Leistung und Funktionsumfang antrainiert wurde. So wurden aus den ursprünglich 210 kW/286 PS zunächst 460 kW und bei der diesjährigen Version 478 kW/650 PS. Außerdem spricht Jeep von inzwischen 1.220 Newtonmeter Drehmoment, was nach den ursprünglich 370 Nm der ersten Version ebenfalls eine erfrischende Steigerung ist.

650 Elektro-PS im Wrangler Magneto 3.0

Wer vor diesen Werten Bammel hat, kann per Schalter die gedrosselte Leistung aktivieren, das ist ebenfalls neu. Zudem kann der Magneto 3.0 wahlweise rekuperieren, als Energiequelle dient eine 70 kWh-Batterie. Bei den verwendeten Teilen handelt es sich um kein Serienmaterial aus dem Stellantis-Universum, der Wrangler Magneto 3.0 ist daher mehr eine Machbarkeitsstudie als ein konkreter Ausblick auf ein kommendes Fahrzeug.

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Der große Hingucker in diesem Jahr ist das Jeep Cherokee 4xe Concept, das auf einem Wrangler Fahrgestell basiert. Darauf montierten die Techniker die Karosserie eines 45 Jahre alten Cherokee, den man in schrottreifem Zustand aus einem Kleinanzeigenportal gefischt hatte. Jetzt ist er wieder richtig schön und in der 70er-Jahre-Farbgebung ein echtes Sonnenscheinchen. Das gilt auch aus technischer Sicht, denn viel Wetterschutz hat er ohne Seiten- und Heckscheiben nicht zu bieten.

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Der dritte ganz besondere unter den besonderen Concept-Jeeps dieses Jahres ist der Scrambler 392. Nicht nur der neongrünen Farbe wegen, sondern auch dank der Technik. Basis ist der viertürige Jeep Rubicon 392, der mit seinem 470 PS starken 6,4-Liter-V8 schon in der Serienversion für ordentlich Adrenalin sorgt. Zum Scrambler 392 wird der Wagen mit einer speziell geformten Kohlefaser-Karosserie, die einen zweisitzigen Pick-up aus dem Wrangler macht. Der Scrambler 392 fährt mit Luftfederung und 40 Zoll hohen Reifen vor. Wir zeigen ihn und die weiteren Concept Cars der Moab Easter Jeep Safari in der Bildergalerie.

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Gladiator Rubicon Sideburn

Eine weitere Studie ist der Jeep Gladiator Rubicon Sideburn als Siebensitzer – aber nur im geparkten Zustand. An seiner Front trägt dieser Gladiator nämlich einen modifizierten Rubicon-Stoßfänger mit Seilwinde, der wiederum einen herunterklappbaren Kuhfänger trägt. Nach vorn geklappt, ergibt der Kuhfänger eine 1,24 Zentimeter breite Sitzbank. Jeep selbst spricht zwar von einem "perfekten Entspannungssitz", allerdings sehen die schwarz lackierten Stahlrohre so aus, als wenn sie erst mit einer guten Polster-Auflage eine bequeme Sitzfläche ergeben.

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Seinen Zusatznamen hat der Gladiator Rubicon vom sogenannten Sport-Bügel, der hinter der Kabine montiert ist. Der Bügel besteht aus Kohlefaser und Stahl und ist mit einer Ablagefläche versehen. Für einen sportlicheren Look sind die Seitenwände der Ladefläche und die Heckklappe durchbrochen, außerdem wandert das vollwertige Reserverad vom Fahrzeugunterboden auf die Ladefläche. Am rechten und linken Ende der Ladeflächen-Seitenwände sind außen weiße Rotapax-Kanister angebracht. Ein Zwei-Zoll-Höherlegungssatz (5,08 Zentimeter) von JPP (Jeep Performance Parts) sorgt dafür, dass auf individuellen Felgen aufgezogene 37-Zoll-Reifen unter dem Fahrzeug Platz haben.

Die Ausrüstung gibt es bei Jeep noch nicht zu kaufen – die Verantwortlichen wollen bei der Easter Safari erstmal die Rückmeldungen der Fans abwarten.

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2023-03-13T12:27:24Z dg43tfdfdgfd